Backen für Advent und Weihnachten

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Wer liebt nicht Zimtsterne, Spritzgebäck oder Lebkuchen? Die Adventszeit ist einfach einmalig im Jahr. Nicht vergessen darf man dabei natürlich den Christstollen. Wie schön ist ein Advents- oder Weihnachtsnachmittag mit leckerem Weihnachtstee und Weihnachtgebäck dazu. Zur Vorbereitung auf dieses besondere Fest gehört das Plätzchenbacken und Herstellen sonstiger Leckereien. Vor allem mit Kindern macht das besonderen Spaß. Und dann ist die ganze Wohnung oder das ganze Haus erfüllt von diesem wunderbar leckeren Duft nach Weihnachtsgewürzen und Gebackenem.

Butterplätzchen
375g Butter
225g Zucker
250g Mehl
250g Speisestärke
125g gemahlene Mandeln
1 Pr. Salz
1 Pck. Vanillezucker
evtl. ganze geschälte Mandeln zum Verzieren

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, anschließend die restlichen Zutaten unterkneten. Mit den Händen Kugeln mit ca. 2,5 cm Durchmessern rollen, auf ein Backblech setzen und bei 175 Grad ca. 20 min. backen. Wer mag, kann noch jeweils vor dem Backen eine ganze Mandel auf die Plätzchen geben.

Lebkuchen nach Uromas Rezept
500g Mehl
150g Zucker
300g Zuckerrübensirup
50g Margarine
1 Tasse starker kalter Kaffee
1 Ei
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Lebkuchengewürz

Zucker, Zuckerrübensirup, Kaffee und Margarine miteinander erhitzen und wieder abkühlen lassen. Mehl, Ei, Backpulver, Lebkuchengewürz und die erkaltete Kaffeemasse miteinander verrühren. Den Teig in eine runde oder viereckige gefettete Form geben. 30 bis 40 Minuten je nach Backofen bei 180°C backen

Heiligabend – Bockwurst oder Kaviar

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Umfragen zufolge steht an erster Stelle am Heiligen Abend in deutschen Haushalten auf dem Speisezettel „Kartoffelsalat und Würstchen“. Warum ist das so?
Heiligabend war und ist ein Werktag. Daher liegt es nahe, mittags nur eine Kleinigkeit zu essen und das warme Essen zum Abend einfach und pragmatisch zu gestalten. Schließlich steht in vielen Familien zum Höhepunkt des Abends der Besuch der Christmette an. Sie findet als Mitternachtsmesse zum 25. Dezember statt, da zu dieser Zeit, „wohl zu der halben Nacht“, der Heiland geboren ist.

Sobald man annähernd erwachsen ist, verbindet man das Weihnachtsfest weniger mit aufregenden Geschenken und unerträglicher Spannung, als viel mehr mit ausufernder Völlerei und unerträglicher Spannung der Bauchdecke. Im Gegensatz zu anderen Kuturen und Ländern aber, haben unsere hohen Festtage keine allgemeingültigen und maßgeblichen Speisefolgen. Deswegen kommt es derzeit zuverlässig zu Glaubenskriegen in Küchenfragen. Jede Familie hat ihre eigenes Pflichtmenü und Essensritual. Die einen starten schlicht und steigern sich bis zur Gans am zweiten Feiertag, andere ziehen das Silvester-Fondue auf den Heiligabend und bringen auch sonst alles durcheinander, für die einen müssen es Bockwürste sein, für die anderen Kaviar.

Ob Kaviar oder Bockwurst, was spielt das an Weihnachten für eine Rolle. Wichtig ist das gemeinsame Mahl mit Familie oder/und Freunden am Tisch sitzend, fröhlich und gesellig den Abend zu erleben.